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TMS Annual Meeting in San Antonio, Texas

Das jährliche TMS Annual Meeting & Exhibition (http://www.tms.org/TMS2019) fand dieses Jahr vom 10. bis zum 14. März in San Antonio, Texas, USA statt. Und war – wie immer – ein Treffpunkt für über 4000 Wissenschaftler, Ingenieure und andere Teilnehmer aus der Welt der industriellen und akademischen Materialwissenschaft, -erzeugung und -verarbeitung, sowie ca. 80 Austeller. So ist es u.a. der jährliche Treffpunkt der Light Metals Division, i.e. der upstream Themen zu Aluminium und Magnesium Technologie mit vielen hochrangigen Vertretern aus der Industrie.

Michéle Scholl und Lucas Schöler präsentieren ihr selbstgeschmiedetes Schwert beim internationalen TMS Wettbewerb „Bladesmith Competition“ – Foto © FSU Jan-Peter Kasper

Dieses Jahr wurde das Programm – wie schon auf der MSE 2018 in Darmstadt begonnen - durch eine gemeinsame Veranstaltung ergänzt, dem DGM-TMS Symposium zu Thema „Lightweight Metals“, das sich überwiegend mit down-stream Themen (Anwendung, Weiterverarbeitung u.ä. – befasste (Details siehe: TMS-DGM Symposium on Lightweight Metals: A Joint US-European Symposium on Challenges in Light Weighting the Transportation Industry)

Weiter Themenschwerpunkte waren Additive Manufacturing, ICME (case studies, education u.a.) und klassische Themen wie Material Characterization u.v.m.

Unter den verschiedenen Auszeichnungen, die auf der TMS vergeben wurden, war diese Jahr auch Prof. Dr. Dr. h.c. Hael Mughrabi, University of Erlangen-Nürnberg, der den Institute of Metals/Robert Franklin Mehl Award erhielt und einen vielbeachteten Vortrag hielt zum Thema “Revisiting ‘Steady-State’ Monotonic and Cyclic Deformation: Emphasizing the Quasi-Stationary State of Deformation.”

Auch die DfG hat eine Vertreterin (Emily Formica) geschickt, mit der Absicht evtl. auf der nächsten TMS Tagung (2020 in SanDiego) für mögliche Kooperationen zwischen Deutschland und USA (DfG und NSF) zu werben, bzw. interessierte Wissenschaftler mit einer speziellen Session die Möglichkeiten bzw. Hilfestellung bei der Beantragung von Auslandsaufenthalten zu geben.

Neben zahlreichen Veranstaltungen für den Nachwuchs war eins der Highlights speziell für Studenten und angehende Metallurgen die „Bladesmithing Competition”. Dies ist ein Wettbewerb, bei dem eigenständig gefertigte Schwerter vorgestellt und bewertet werden. Dieser Wettbewerb fokussiert eine praktische Arbeit zur Verarbeitung von Metallen u.a., und wird seit 2015 von TMS durchgeführt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Über 20 Schwerter waren in einem speziell eingerichteten Exhibition-Bereich ausgestellt. Auch die Teilnahme war international, wenngleich fünf der vergebenen sechs Preise an USA Teilnehmer gingen. Der deutsche Beitrag, das Schwert der Universität Jena (Quelle: www.jezt.de/2019/03/10/mit-jenaer-schwert-nach-texas-studierende-treten-mit-einem-selbst-geschmiedeten-schwert-beim-intern-wettbewerb-tms-bladesmithing-competition-an/), wurde durch die Vertreterin der Jung-DGM Frau Michéle Scholl vorgestellt und fand besondere Beachtung, dadurch dass der mitgelieferte Film der Herstellung im Plenum gezeigt wurde. Auch wenn es selbst keinen der sechs Preise erzielte, erhielten dennoch alle Teilnehmer eine der zu dem Anlass geprägten TMS Münze.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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