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Großgeräteinitiative: Aufruf zur Konzepteinreichung

Ideen und Themenvorschläge für eine Großgeräteinitiative 2020

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen.

 

Im Programm Großgeräteinitiative fördert die DFG im Rahmen einer Ausschreibung aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender oder neuartiger Technologie für einen Einsatz in der Forschung. Die durch eine Großgeräteinitiative bedingte frühzeitige Bereitstellung einer neuen Technologie für die Forschung soll sich positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete auswirken und eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität bilden. 

Die DFG beschließt die Ausschreibung und Durchführung einer Großgeräteinitiative auf Grundlage von Themenvorschlägen aus der Wissenschaft, die als strukturierte Konzepte eingereicht werden. Im Anschluss an eine wissenschaftliche Begutachtung werden die Vorschläge durch die Gremien der DFG bewertet und im Erfolgsfall für eine Ausschreibung ausgewählt. Dieses Jahr führt die DFG die beiden folgenden Großgeräteinitiativen durch: „Messsysteme für ultrahohe Datenraten für die Kommunikationstechniken der Zukunft“ und „Laser-Auftragschweißen für Hochdurchsatzuntersuchungen und additive 3-D-Fertigungen komplexer Legierungen und Verbundstoffe“. Informationen zu diesen und weiteren Großgeräteinitiativen der Vergangenheit erhalten Sie auf der unten genannten Webseite.

Ein Konzept thematisiert, warum die DFG eine bestimmte Technologie im Rahmen einer Großgeräteinitiative ausschreiben und fördern sollte. Es erklärt die Bedeutung der vorgeschlagenen Gerätetechnologie für die erkenntnisorientierte Forschung und benennt deren Zielgruppe innerhalb der Wissenschaft. Dabei wird beschrieben, wodurch sich diese Gerätetechnologie von bereits verfügbaren Technologien und Geräten absetzt und worin die besondere Relevanz, Originalität und Aktualität der Forschung besteht, die durch die Bereitstellung der geförderten Technologie ermöglicht werden soll.

Die sich im Erfolgsfall anschließenden Ausschreibungen richten sich an Hochschulen als antragstellende Institutionen, die die Voraussetzungen für Aufstellung und Betrieb der Großgeräte sicherzustellen haben. Die Förderung in einer Großgeräteinitiative verpflichtet zu einer anteiligen Bereitstellung der jeweiligen Technologie auch für eine über den Antrag hinausgehende externe wissenschaftliche Nutzung.

Ein Vorschlag für eine Großgeräteinitiative auf Deutsch oder Englisch besteht aus einem PDF-Dokument von maximal zehn Seiten, das zwingend gemäß der entsprechenden Vorlage 21.71 (siehe unten) zu erstellen ist. Ergänzende und unterstützende Begleitschreiben (z. B. von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Universitätsleitungen, Fachgesellschaften und Firmen) können in einem zweiten PDF-Dokument gebündelt werden.

Die federführend für den Vorschlag verantwortlich zeichnende Person reicht ein Konzept mit dem Betreff: „Konzept Großgeräteinitiative: (Titel des Vorschlags)“ per E-Mail an wgi@dfg.de ein. Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 9. Juli 2019 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden. Mit der Ausschreibung einer Großgeräteinitiative ist Anfang nächsten Jahres zu rechnen.

 

Weiterführende Informationen
DFG-Merkblatt 21.7 zum Programm Großgeräteinitiative (deutsch oder englisch):
www.dfg.de/formulare/21_7

DFG-Vorlage 21.71 für Konzepte für Großgeräteinitiativen (deutsch oder englisch):
www.dfg.de/formulare/21_71

Informationen zum Programm und zu aktuellen Großgeräteinitiativen:
www.dfg.de/wgi

Informationen zu bisherigen Großgeräteinitiativen:
www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/wgi/grossgeraeteinitiativen

Konzepte unter dem Betreff: „Konzept Großgeräteinitiative: (Titel des Vorschlags)“ bitte senden an:
wgi@dfg.de

Ansprechperson für Beratungen rund um die Konzepteinreichung:
Dr. Michael Royeck, Tel. +49 228 885-2976, michael.royeck@dfg.de

 



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