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Positionspapier

NFDI4ING: Eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Ingenieurwissenschaften

Ingenieurinnen und Ingenieure sind stark in der Produktion, Nutzung und Verarbeitung von Daten. Zugleich bestehen dringende Bedarfe und Wünsche bei der Schaffung übergreifender Plattformen, Etablierung verbindlicher Standards und einheitlicher Dienste, die es erlauben, Forschungsdaten zu sichern, optimal nachzunutzen und zu vernetzen. Die geplante Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), die der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) für die politische Umsetzung konkretisierti und aktuell noch einmal spezifiziert hatii, findet daher große Resonanz und Zuspruch in den Ingenieurwissenschaften. Die NFDI stellt eine einzigartige Chance für die Ingenieurwissenschaften dar, die für die Weiterentwicklung der Disziplinen notwendigen Infrastrukturen zu schaffen und auch Vernetzungsprozesse zu forcieren, um an internationale Entwicklungen wie die European Open Science Cloud (EOSC) in vollem Umfang anschlussfähig zu sein. Auch für die Fortführung der Zusammenarbeit mit der Industrie im Kontext Industrie 4.0 gibt es Bedarf an Methoden zum strukturierten Datenaustausch und –management, die durch eine NFDI wirksam unterstützt werden können.
Eine NFDI für die Ingenieurwissenschaften hat einen zeitlichen Nutzen, indem kurz- (<3 Jahre) und längerfristig die Weiterverwendung von Forschungsdaten innerhalb der Disziplin gefördert wird, darüber hinaus einen institutionsübergreifenden und interdisziplinären Nutzen, indem das Teilen von Forschungsergebnissen über Institutions- und Disziplingrenzen hinweg erleichtert wird. So wird eine NFDI die Ingenieurwissenschaften unterstützen, sie wird Kooperationen fördern und mit den
Interessen der Wirtschaft und Gesellschaft verbinden.

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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
Kontakt: presse@dgm.de

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