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Herausragende Dissertation in den Materialwissenschaften

Der Physiker Dr. Markus Jungbauer erhält für seine Dissertation an der Universität Göttingen den Peter-Haasen-Preis. Die Auszeichnung wird für herausragende Doktorarbeiten im weiteren Bereich der Materialwissenschaften an der Universität Göttingen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Der Physiker Dr. Markus Jungbauer erhält für seine Dissertation an der Universität Göttingen den Peter-Haasen-Preis. Die Auszeichnung wird für herausragende Doktorarbeiten im weiteren Bereich der Materialwissenschaften an der Universität Göttingen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Der Preis ist benannt nach dem Göttinger Physiker Prof. Dr. Peter Haasen, der von 1959 bis 1993 das damalige Institut für Metallphysik und heutige Institut für Materialphysik der Universität Göttingen leitete und die Metallphysik des 20. Jahrhunderts international entscheidend prägte. Die öffentliche Preisverleihung findet im Rahmen eines Festkolloquiums mit einem Vortrag des Preisträgers am Montag, 29. Januar 2018, im Hörsaal 2 der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, statt und beginnt um 16.30 Uhr.

Markus Jungbauer wurde 2015 am Institut für Materialphysik der Universität Göttingen in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Vasily Moshnyaga mit dem Thema „Gestaltung der elektronischen Korrelationen in Perowskit-Heterostrukturen auf atomarer Skala“ promoviert. In dieser experimentellen Arbeit entwickelte Jungbauer bahnbrechende neue Methoden zur kontrollierten Herstellung von extrem dünnen Schichtpaketen (sog. Heterostrukturen) mit atomscharfen Grenzflächen aus verschiedenen Manganaten. Letztere gehören zu der Materialklasse der oxidischen Perowskite, die sich durch eine Vielzahl von unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften auszeichnen. Mit seiner Forschung trägt der Preisträger zu einem deutlich besseren Verständnis der grenzflächenabhängigen funktionalen Eigenschaften dieser auch technologisch bedeutenden Materialklasse bei.
 

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