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Gewinner des Nachwuchs-Tombola 2016

Bericht von Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert von SPIN Siebert & Schörner GbR über die Herstellungsverfahren:

 

 

"...In unserer Manufaktur werden High-End Carbon-Rahmen auf Maß angefertigt. Der typische Kunde ist begeisterter und ambitionierter Radfahrer und das seit Jahren. Im Laufe seiner Rad-Karriere hat der typische Kunde einiges ausprobiert und viele Erfahrungen gesammelt. Aus den Erfahrungen sind - z.T. sehr präzise - Vorstellungen und Anforderungen geworden, deren Umsetzung wir gemeinsam diskutieren. Im Rahmen dieser Diskussionen geht es auch häufig um Werkstoffkennwerte, Bauteilsteifigkeiten und ähnliches. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass wir häufig mit klaren Erwartungen und "Konstruktionszielen" konfrontiert werden. Im Fall des Herrn Nieder war das nicht so, Herr Nieder möchte mit dem neuen Rad eigentlich erst ins Metier einsteigen. Die besondere Herausforderung lag für uns darin, ein Fahrrad zu bauen, was einerseits von einem Einsteiger sehr intuitiv und einfach zu bedienen ist und andererseits trotzdem Spielraum für eine zunehmend versiertere Nutzung lässt. Ob das gelungen ist, kann nur der Preisträger selbst beantworten ..."

Mein Name ist Christian Nieder, ich bin 24 Jahre alt und studiere seit 2015 Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der TU Clausthal. Im September 2016 besuchte ich gemeinsam mit einigen Kommilitonen der TU Clausthal das Nachwuchsforum der DGM in Darmstadt. Nach einem gemeinsamen Frühstück am zweiten Tag bekam jeder Teilnehmer ein gratis Los für die Tombola. Auf diversen Plakaten wurde der Hauptpreis der Tombola – ein Carbonfahrrad der Firma Spin und Siebert – vorgestellt. Wir warfen unsere Lose in die Trommel ein – dachten aber im Traum nicht daran, überhaupt irgendwas zu gewinnen.Tagsüber nahmen wir an diversen Workshops teil und hörten uns einige Vorträge an. Beim abendlichen Bankett fand dann die Auslosung der Preise statt.

Es gab zunächst viele Sachpreise zu gewinnen, z.B. Gutscheine vom Springer Verlag, Sitzwürfel, Liegestühle und andere nette Sachen. Einige dieser Preise gingen an meine Sitznachbarn am Tisch. Ich war schon ganz neidisch. Es wurde spannend – der Hauptpreis wurde gezogen. Der Moderator nannte die Nummer 34 – ich schaute auf mein Los und konnte es nicht glauben. Auf meinem Los stand die Nummer 34!

Mein Sitznachbar schaute sich im Saal um und fragte: Wo steht denn jetzt wohl jemand auf und ich sagte ganz lässig: Ich geh jetzt mal auf die Bühne. Er schaute schon ziemlich verdutzt drein…

Auf der Bühne gratulierte man mir herzlich und überreichte mir einen Carbonrahmen mit einem Gutschein für ein maßgefertigtes Fahrrad der Firma SPIN Siebert & Schörner GbR. Ich konnte mein Glück immer noch nicht fassen und musste mich kurz kneifen. Dann habe ich natürlich sofort meine Familie und meine Freunde über meinen Supergewinn informiert.

Ich habe dann Kontakt zu Herrn Siebert aufgenommen, um einen Termin in der Fahrradwerkstatt zu vereinbaren. Am 18.10.2016 bin ich nach Kassel gefahren und habe mich dort mit Herrn Prof. Dr. Ing Marc Siebert in seiner Fahrradmanufaktur getroffen. Ich wurde vermessen und wir haben die Details besprochen. Da ich aus dem Sauerland komme, habe ich mich natürlich für ein Mountainbike entschieden.

Als Produktionszeit wurde mir ein halbes Jahr angegeben. Also hieß es warten, warten, warten.

Am 22.07.2017 war es dann nach langem Warten endlich soweit. Auf dem Weg ins Sauerland habe ich dann bei Marc Siebert in Kassel das Wunderwerk abgeholt. Mächtig stolz bin ich mit meinem Superfahrrad dann nach Hause zu meinen Eltern gefahren. Da hier im Sauerland eine Mountainbikehochburg ist, habe ich direkt am nächsten Tag eine große Tour mit den Fahrradclub Sporke gemacht. Natürlich auch, um mit meinem neuen Fahrrad erstmal richtig anzugeben. Alle waren sehr begeistert von meinem Hauptgewinn.

Ich möchte mich bei Herrn Marc Siebert für die tolle Abwicklung und für das super Fahrrad bedanken. Außerdem bei Herrn Stephan Siewert von der DGM für die tolle Unterstützung.

Ich bin mächtig stolz auf mein Fahrrad und werde bestimmt noch viele Jahre damit durch die Wälder des Sauerlandes fahren.

 



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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