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Aussteller der WerkstoffWoche 2017: Metalle pro Klima

„Metalle pro Klima“ ist eine Initiative 18 führender Unternehmen der Nichteisen(NE)-Metallindustrie. Seit dem Jahr 2008 macht die Initiative deutlich, wie die NE-Metallindustrie durch wissens- und technologiebasierte Lösungen zum Klimaschutz beiträgt. Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion sind wesentliche Bestandteile der industriellen Aktivitäten gegen die Klimaerwärmung.

Zudem macht die Initiative deutlich, dass NE-Metalle unverzichtbare Werkstoffe für den Klimaschutz sind. NE-Metalle sind langlebige und moderne Produkten in Verbindung mit nachhaltigem Recycling, die notwendig sind für CO2-Reduktionen in den verschiedensten Sektoren.

Metalle pro Klima und seine Mitgliedsunternehmen bringen sich in die gesellschaftliche Diskussion ein. Sie organisieren und beteiligen sich an Veranstaltungen, damit ein Austausch zwischen Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft zu Klimaschutz und technischem Fortschritt in der NE-Metallindustrie stattfindet. Hierfür definiert Metalle pro Klima regelmäßig Schwerpunktthemen.

Das derzeitige Schwerpunktthema „Mobilität von morgen“ soll verdeutlichen, dass eine CO2-Reduktion im Straßenverkehr nur durch den Einsatz von NE-Metallen zu verwirklichen ist. NE-Metalle tragen dazu bei, die Kraftstoffeffizienz von konventionell angetriebenen Fahrzeugen zu steigern. So kann beispielsweise durch die Start-Stopp-Technologie der CO2-Austoß um ca. 5 g CO2/km reduziert werden. Diese Technologie funktioniert nur dank hochmoderner Bleibatterien. Sie erlauben eine große Zahl von Motorstarts, eine längere Energieversorgung bei ausgeschaltetem Motor und die Wiedergewinnung von Energie z. B. durch die Bremskraft.

CO2-Emissionen können durch einen höheren Aluminiumanteil im Fahrzeug reduziert werden. Aluminiumkarosserien sind rund 35 % leichter als herkömmliche Karosserien. Sie können unabhängig von der Antriebstechnologie in alle Fahrzeuge – sowohl elektrisch angetriebene als auch mit Verbrennungsmotor – verwendet werden. Dadurch können ca. 10 g CO2/km eingespart werden. Die vorteilhaften Recyclingeigenschaften von Aluminium gegenüber nichtmetallischen Werkstoffen macht es zum nachhaltigsten Werkstoff für den automobilen Leichtbau.

In Abhängigkeit der verwendeten Kraftstoffeffizienztechnologie können derzeit durchschnittlich 12 bis 23 % CO2-Emissionen mit Elektroautos gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eingespart werden. Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs ist nur mit NE-Metallen möglich, da sie maßgeblich für die Funktion von Elektromotoren, Batteriesystemen und Brennstoffzellen sind. Elektromotoren mit einem besonders hohen Kupferanteil sparen über eine höhere Effizienz einen noch größeren Anteil an CO2-Emissionen ein. Rein elektrisch betriebene Fahrzeuge werden voraussichtlich ihren Strom aus Lithium-Ionen-Batterien beziehen. Diese enthalten erheblich größere Mengen an Aluminium (ca. 25 %), Kupfer (ca. 20 %) und Nickel (bis zu 15 %) als Lithium (ca. 3 %), darüber hinaus auch Kobalt.

Um den Klimaschutzbeitrag von NE-Metallen im Straßenverkehr zu veranschaulichen, präsentiert Metalle pro Klima das klimafreundliche „MpK-Auto“ an ihrem Stand auf der Werkststoffwoche 2017.

Metalle pro Klima
Wallstraße 58/59
10179 Berlin

Tel.: +49 30 726207-102
Fax: +49 30 726207-198

E-Mail: info@metalleproklima.de



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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