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Feuerfest-Experte erhält Ehrendoktorwürde

Am 15. Mai verlieh die TU Bergakademie Freiberg die Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Peter Quirmbach. Seit 2006 bringt er als Honorarprofessor seine Fachkompetenz im Bereich der Hochtemperaturwerkstoffe und Hochtemperaturanwendungen an der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik ein.

(v.l.) Prof. Dr. Thomas Bier (Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik), Prof. Dr. Silvia Rogler (Prorektorin für Bildung) und Prof. Dr. Peter Quirmbach © TU Bergakademie Freiberg

„Als moderne Technische Universität sind wir auf den Austausch mit Experten aus Wissenschaft und Industrie angewiesen. Mit Prof. Dr. Quirmbach konnten wir einen besonders verdienten Experten nach Freiberg holen, der mit seinen internationalen Kontakten und seiner Expertise im Bereich der feuerfesten Werkstoffe die Lehre und Forschung an unserer Universität bereichert“, erklärt Prof. Dr. Silvia Rogler, Prorektorin für Bildung. Sie übergab gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Bier, Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik, die Urkunde. 

Prof. Dr. Quirmbach ist seit Oktober 2006 Honorarprofessor an der TU Bergakademie Freiberg und seit 2009 Universitätsprofessor für Technische Chemie und Korrosionswissenschaft an der Universität Koblenz- Landau. Als Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Feuerfest und Keramik (seit 2006) und Leiter des technischen Komitees der Fédération Européenne des Fabricants de Produits Réfractaires (PRE) (seit 2008) vertritt Prof. Dr. Quirmbach den gesamten europäischen Sektor der Hochtemperaturindustrie im Bereich der Erforschung und Standardisierung von Produkten und Anwendungen. lm Jahr 2009 ist es ihm mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und des Verbandes der Deutschen Feuerfestindustrie gelungen, das europäische Feuerfest-Kompetenzzentrum ECREF European Centre for Refractories in Höhr-Grenzhausen zu gründen. In verschiedenen Projekten wird dort gemeinsam mit Hochschulen und Forschungszentren in Deutschland und Europa die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchswissenschaftlern sowie der Ausbau eines Forschungsnetzwerkes für die europäische Hochtemperaturindustrie gefördert. Zu den Schwerpunkten gehört zum Beispiel das Recycling von kohlenstoffhaltigen Erzeugnissen, das Recycling von Kohlenstoffkarosserien aus der Automobilindustrie sowie die Reduzierung von Energieverlusten in Hochtemperaturprozessen. ln allen drei Bereichen ist die TU Bergakademie Freiberg in der Kette der anwendungsorientierten Grundlagenforschung eine der national und international führenden Institutionen.

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