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Preisgekrönter Werkstoff aus Bayreuth optimiert Windenergie-Anlagen

Ein neuartiger Werkstoff aus Bayreuth macht Windräder stabiler, belastbarer und effizienter. Dr.-Ing. Manuel Kempf, der das Material im Rahmen seiner ingenieurwissenschaftlichen Doktorarbeit an der Universität Bayreuth gemeinsam mit Partnern aus der Industrie entwickelt hat, ist dafür mit einem REHAU Preis Technik ausgezeichnet worden.

Foto: © Käthy Braun

Am 12. Mai 2017 fand am Firmensitz der REHAU Gruppe im oberfränkischen Rehau die feierliche Preisverleihung statt. Der Bayreuther Absolvent arbeitet heute für die Airbus Helicopters Deutschland GmbH am Standort Donauwörth, seine Forschungsergebnisse haben mittlerweile auch Innovationen in der Automobilindustrie beschleunigt.

Das preisgekrönte Material ist ein Hochleistungs-Faserverbundwerkstoff, der auf dem Kunstharz Polyurethan beruht. Im Vergleich mit anderen Verbundwerkstoffen auf der Basis von Harzen hält er hohen Belastungen viel besser stand. „Insbesondere Windenergie-Anlagen können von den Eigenschaften des Materials erheblich profitieren“, erklärt Kempf. „Weil man im Zuge der Energiewende einen möglichst hohen Anteil der Windenergie in elektrischen Strom umwandeln möchte, werden die Blätter von Windrädern heute ständig verlängert und ihre Flächen dadurch vergrößert. So aber steigt die Materialbelastung, und die Anlagen werden schadensanfälliger. Mit dem neuen, sehr leichten Faserverbundwerkstoff auf der Basis von Polyurethan lässt sich dieses Risiko erheblich senken und die Effizienz der Stromgewinnung steigern.“

Mehr dazu: hier.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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