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Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes.

Die präzise Kontrolle des Elektronentransportes in der Mikroelektronik ermöglicht komplexe logische Schaltungen, wie sie täglich in Smartphones und Laptops genutzt werden. Von ähnlich fundamentaler Bedeutung ist der Wärmetransport, der bei sich immer weiter verkleinernden Chips beispielsweise für die Kühlung entscheidend ist. Einem internationalen Team unter Mitwirkung der Konstanzer theoretischen Physiker Jun.-Prof. Dr. Fabian Pauly und Prof. Dr. Peter Nielaba sowie Mitarbeitern ist nun ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes gelungen. So konnte die Quantisierung des elektronischen Beitrages zum Wärmeleitwert für ein in der Nanophysik experimentell recht einfach zu realisierendes System demonstriert werden: Ketten aus Goldatomen. Die Studie zeigt außerdem, dass auf der quantenmechanischen Ebene der Atome mit dem Wiedemann-Franz-Gesetz eine Beziehung der klassischen Physik gilt. Die Ergebnisse sind im renommierten Wissenschaftsjournal "Science" vom 16. Februar 2017 veröffentlicht.

Den Volltext der Pressemitteilung finden Sie hier.



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