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Qualitätsgetriebener und flexibler Entwurfsablauf gewährleistet Sicherheit cyber-physischer Systeme

Um den extrem gestiegenen Anforderungen an die Qualität und Sicherheit moderner Systeme gerecht zu werden, hat der Forschungsbereich Cyber-Physical Systems (CPS) des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Projekt SPECifIC einen innovativen Entwurfsablauf entwickelt.

Dieser ermöglicht die durchgängige formale Modellierung des Systems, wodurch Fehler im Design bereits frühzeitig erkannt werden können. Das Projekt wurde nun vom Wissenschaftlichen Beirat (Scientific Advisory Board) des DFKI als signifikanter Beitrag zum Forschritt in der Systementwicklung bewertet.

In den letzten Jahrzehnten wurden enorme Fortschritte in der Computertechnik erzielt. Ergebnis dieser Entwicklung sind höchst komplexe eingebettete und cyber-physische Systeme, die heute in Form von Mikrochips in nahezu allen Bereichen unseres täglichen Lebens zum Einsatz kommen - in Smartphones, Kaffeemaschinen und elektrischen Zahnbürsten genauso wie in sicherheitskritischen Anwendungen, etwa in Zügen, Flugzeugen oder medizinischen Implantaten. Vor der Produkteinführung müssen diese Systeme in unzähligenTests auf ihre Korrekheit überprüft werden, was aufgrund ihrer Komplexität inzwischen bis zu 40 Prozent der gesamten Entwicklungszeit ausmachen kann. Um bereits in der Entwurfsphase die korrekte Funktionalität der Systeme sicherstellen zu können, haben die Wissenschaftler des DFKI-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler im Projekt SPECifIC einen qualitätsgetriebenen und flexiblen Entwurfsablauf samt passender Werkzeugunterstützung entwickelt. Dieser ist insbesondere für die Chipindustrie von Interesse, da sich auf diese Weise Zeit und Kosten bei der Chipentwicklung sparen lassen.

Den Volltext der Pressemitteilung finden Sie hier.



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