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Bessere Anwendungsmöglichkeiten für Laserlicht

Licht wird unterschiedlich absorbiert, je nachdem, auf welches Material es trifft.

Einem internationalen Forschungsteam, darunter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), ist es gelungen, ein komplexstrukturiertes Hybridmaterial herzustellen, das ein einzigartiges Spektrum an Wellenlängen aufnehmen kann. Gleichzeitig streut es Licht und wird dadurch besonders interessant für Industrieanwendungen. In der Optoelektronik könnte es einen wichtigen Schritt für Laserlicht als Nachfolger von LEDs bedeuten.

Die in Nature Scientific Reports vorgestellten Ergebnisse sind das Resultat einer breit angelegten internationalen Forschungskooperation mit Mitgliedern aus Deutschland, Moldawien, Dänemark und Australien. "Als Materialwissenschaftler versuchen wir ständig, Nanomaterialien zu entwickeln, die ein möglichst breites Spektrum von Lichtwellen absorbieren können", erklärt Dr. Yogendra Mishra. Er leitet eine unabhängige Untergruppe der Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien von Professor Rainer Adelung am Institut für Materialwissenschaft an der Universität Kiel. Ihre besondere Expertise ist es, vierarmige Zinkoxid-Strukturen, sogenannte Tetrapoden, zu entwickeln. "Jetzt haben wir Tetrapoden auf eine besondere Art und Weise hergestellt, wodurch ein Hybridmaterial aus Kohlenstoff und anorganischem Material entstanden ist. Es kann nicht nur ein einzigartiges Spektrum an Wellenlängen von Ultraviolett bis Infrarot absorbieren, sondern auch Licht streuen", erläutert Mishra. "Durch seine komplexe 3D-Tetrapoden-Architektur wirft unser Material das Licht in sämtliche Richtungen zurück."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.



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