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Aussteller zur Werkstoffwoche 2017 in Dresden: AGENT-3D

Die Revolution der Produktherstellung im Digitalzeitalter

Die additiv-generative Fertigung wird nach Expertenmeinung die Fertigungstechnik der Zukunft sein: Mit der Herstellung von Bauteilen und Werkzeugen durch einen schichtweisen, 3-dimensionalen Auftrag von Werkstoffen werden bisherige Grenzen des Machbaren überwunden. Die Verfahren ermöglichen maximale Konstruktionsfreiheit und damit zukünfitg auch die designgetriebene Fertigung komplexer, funktionaler Produkte. Gedruckte Turbinen und Schaltschränke, Zahn- und funktionsintegrierte Implantate, generierte Satelliten- und Flugzeugkomponenten werden Realität - neue Welten eröffnen sich - werkzeuglos, schnell und extrem wirtschaftlich. Gemeinsam mit seinen Partnern setzt das Konsortium AGENT-3D in den kommenden Jahren zum Sprung an: die additiv-generative Fertigung soll zur „Schlüsseltechnologie“ entwickelt werden, um damit echte Wettbewerbsvorteile für Unternehmen in der Zukunft zu erzielen.

Mit der Vereinsgründung von AGENT-3D e.V.am 24.02.2015 wurde ein wichtiges Element für die Steuerung und die strategische Ausrichtung der schlagkräftigen Forschungsallianz implementiert, so Prof. Dr. Christoph Leyens (Fraunhofer IWS Dresden / TU Dresden), der das Forschungsvorhaben des gleichnamigen Projektes "AGENT-3D: Additiv-Generative Fertigung – Die Revolution der Produktherstellung im Digitalzeitalter“ als Vorstandsvorsitzender begleitet. Der Verein AGENT-3D e.V. übernimmt neben der Koordination von Basis- und Technologievorhaben auch administrative Aufgaben sowie die Pressearbeit. Besonderes Augenmerk gilt der Gewinnung und Integration neuer Partner, für der Verein eine wichtige Vernetzungsplattform am Großforschungsvorhaben bereitstellt.

Derzeit bilden über 100 Partner aus Industrie und Forschungseinrichtungen eine strategische Allianz für Forschung, Innovation und Wachstum im Bereich der additiv-generativen Fertigung. Als Vorstandsvorsitzender wird Prof. Leyens durch Dr. Janny Lindemann von der Firma GfE-FREMAT aus Freiberg, und Herrn Martin Schäfer von der Siemens AG aus Berlin, als Stellvertreter unterstützt. Die Vereinssatzung sieht einen erweiterten Vorstand von bis zu 10 Mitgliedern vor, davon die Mehrheit aus der Wirtschaft. Dies ist ein klares Signal dafür, dass anwendungsnahe Entwicklungen und Lösungen klar im Vordergrund von AGENT-3D stehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen von „Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovationen“ mit 45 Millionen Euro.

Neben einem Besuch am Stand, gibt es am 29.09.17 die Gelegenheit an der Konsortialsitzung im Erlweinsaal der Messe teilzunehmen. Lernen Sie den AGENT-3D und sein Netzwerk kennen und erfahren Sie Neues zu den laufenden Technologievorhaben aus den Bereichen Hybridfertigung, funktionale Geometriestrukturen, Funktionsintegration in additiv-generative Bauteile und Multimaterialbearbeitung.

 



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