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Aussteller zur Werkstoffwoche 2017 in Dresden: European Analytical Research Infrastructure Village

Europa verfügt über das weltweit beste Portfolio an Forschungsinfrastrukturen, welche jährlich von einer breiten und dynamischen Nutzergemeinschaft von mehreren zehntausend Wissenschaftlern genutzt wird. Diese einzigartigen, jedoch immer noch auch exotischen Großforschungseinrichtungen wie Neutronen- und Synchrotronstahlungsquellen ermöglichen bemerkenswerte Einblicke in alle Arten von Materie, insbesondere neue Werkstoffe und nanoskalierte Materialien.

Die Forschungsinfrastrukturen dienen nicht nur der Grundlagenforschung, sondern sind immer mehr auch als Werkzeug für gewerbliche Forschung durch die Industrie gefragt. Für diese bieten sich verschiedene Möglichkeiten vom kostenpflichtigen der Erwerb der Strahlzeit bis zu Forschungskooperationen mit den jeweiligen Forschungszentren.

Des Weiteren gibt es diverse EU-geförderte Initiativen zur Stärkung der Kooperation zwischen Großforschungseinrichtungen und der Europäischen Industrie, wodurch Unternehmen kostenlose Testmessungen zur Verfügung gestellt werden können. Diese, sowie einige der teilnehmenden Forschungszentren, werden im  European Analytical Research Infrastructure Village auf der Ausstellung der Werkstoffwoche vorgestellt.

German Engineering Materials Science Center (GEMS)

Das GEMS des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) stellt Nutzern aus Industrie und Wissenschaft Instrumente zur Verfügung, die mittels hochenergetischer Synchrotronstrahlung sowie Neutronenstrahlung Werkstoffanalytik weit jenseits der gängigen Labormethoden ermöglichen.

GEMS betreibt Messtationen an einer der weltweit brillantesten Synchrotronstrahlungsquellen - PETRA III am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg sowie an der Forschungsneutronenquelle FRM II des Heinz-Meier-Leibnitz Zentrums in Garching bei München. die Schwerpunkte liegen hierbei in der zerstörungsfreien Ermittlung von Eigenspannungen und Texturen in neuen Werkstoffen, In-Situ-Untersuchungen von Prozessen wie Umformung, thermischer Behandlung oder Schweißvorgängen sowie Micro- und Nanotomografie.

SINE2020 Industry Consultancy

Hochentwickelte Analysenmethoden wie sie an Neutronenquellen zur Verfügung stehen sind die Basis für das Verständnis über Zustand von und Vorgänge in verschiedensten Materialien und Prozessen. SINE2020 möchte die Kooperation zwischen europäischen Neutronenquellen und forschenden Unternehmen stärken und bietet kostenlose Messungen an den führenden europäischen Neutronenzentren an.

Baltic TRAM (Transnational Research Access in the Macroregion)

Baltic TRAM ist ein internationales Projekt mit dem Ziel der Stärkung der Beziehungen zwischen analytischen Forschungsinstituten und Unternehmen.

Das Deutsche Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg führt Baltic TRAM in Kooperation mit 14 weiteren Projektpartnern und 5 dazugehörigen Organisationen aus dem Ostseeraum. Das Projekt wird teilweise von EU Interreg Ostseeprogramm finanziert.

NFFA•EUROPE (Nanoscience Foundries & Fine Analysis)

NFFA bietet eine Plattform für umfangreiche Projekte im Bereich multidisziplinärer Forschung auf der Nanoskala. Die Projekte erstrecken sich von der Synthese über Nanocharakterisierung bis hin zu Theorie und numerischer Simulation.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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