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Otto-Hahn-Medaille für Benjamin Schumann

Im Rahmen der 68. Jahreshauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die am 21. und 22. Juni in Weimar, Jena und Erfurt stattfindet, erhält der Nachwuchswissenschaftler die Otto-Hahn-Medaille. Er wird für seine herausragende Doktorarbeit über die Entwicklung eines generellen chemisch-immunologischen Ansatzes für die Identifizierung von Zuckerantigenen als Impfstoffkandidaten gegen Bakterien ausgezeichnet. Die Promotion schrieb Schumann, der zurzeit Postdoktorand an der Stanford University ist, am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam.

© Matthias Eimer für Max-Planck-Gesellschaft

Vom kleinsten Bakterium bis hin zur Säugerzelle sind Zelloberflächen mit Kohlenhydraten bestückt, die fundamentale physiologische Prozesse beeinflussen und bei Infektionen oder der Krebsentstehung von großer Bedeutung sind. Es steht jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Methoden zur Verfügung, um diese Biomoleküle zu untersuchen. Ziel der Untersuchungen von Schumann war die Entwicklung chemischer Hilfsmittel, um ein detailliertes Verständnis der von Kohlenhydraten vermittelten Zell-Zell-Interaktionen zu gewinnen. Damit ließe sich etwa die Entwicklung neuartiger Impfstoffe, Krebstherapeutika und diagnostischer Tests vereinfachen.



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