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Tagung Werkstoffprüfung - ein erfolgreiches Erlebnis für Nachwuchs-MatWerker

Vom 1. und 2. Dezember fand in Neu-Ulm die Tagung Werkstoffprüfung statt. Im Rahmen dieser Tagung wurde schon am Tag zuvor, am 30. November, eine Exkursion für den MatWerk-Nachwuchs zur Daimler AG am Forschungsstandort Ulm angeboten.

Auf dieser Exkursion bekamen die Teilnehmer einen interessanten Einblick in die Tribologie-Optimierung von Motoren, die Heißgasprüfung von Abgaskomponenten oder den Bereich der Karosserie-Werkstoffe sowie -Fügekonzepte und den daran angeschlossenen Bauteilprüfanlagen.

Am Vorabend der eigentlichen Tagung stand ein geselliges Beisammensein im Restaurant "Zunfthaus" auf dem Programm, bei denen die teilnehmenden Nachwuchs-MatWerker ungezwungen und in lockerer Atmosphäre etablierte MatWerker kennenlernen und erste Kontakte knüpfen konnten. Abgerundet wurde der Abend durch eine Nachtwächterführung, bei der interessante Informationen über Ulm größtenteils mit einem Augenzwinkern vermittelt wurden.

An den darauffolgenden beiden Tagen hatte das Tagungsprogram einiges zu bieten: In über 40 Vorträgen und der Fachdiskussion konnte sich über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Werkstoffprüfung informiert werden. Das Themenspektrum reichte von der Prüfung additiv gefertigter Bauteile über Kennwertermittlung für Simulationen bis hin zu Schadensvermeidung und Zuverlässigkeitsvoraussagen. Auf der an der Tagung angeschlossenen Ausstellung konnten die Nachwuchs-MatWerker Kontakte zu Firmen knüpfen und sich über Stellenausschreibungen für Abschlussarbeiten und Praktika informieren. Highlight des Tagungsprogrammes war jedoch der Plenarvortrag des Galileo-Preisträgers Dr.-Ing. Peter Trubitz zum Thema "Werkstoffprüfung - nur ein (Hand)Werkzeug des Ingenieurs?" bei dem der Preisträger sehr anschaulich und unterhaltsam das Publikum begeisterte.

Für die Teilnehmer war die Tagung Werkstoffprüfung ein voller Erfolg. Besonders die Nachwuchs-MatWerker, welche allesamt dank der DGM kostenfrei an der Tagung teilnehmen durften, konnten ihr Netzwerk ausbauen, viele positive Eindrücke gewinnen und werden sich bei der zukünftigen Anwendung des in Neu-Ulm erlangten Wissens an die schöne Tagung zurückerinnern.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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