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Maßgeschneiderte Membranen für die Umwelt

Jülich, 30. November 2016 – Durch das Verbrennen fossiler Energieträger in Kohle- und Gaskraftwerken entstehen umweltschädliche Abgase. Jülicher Forscher arbeiten an Möglichkeiten, diese Abgase nicht nur zu reduzieren, sondern auch nutzbar zu machen.

Transmissionselektronenmikroskop-Aufnahme der Membran, erstellt im Ernst Ruska-Centrum. Die beiden Phasen für Protonen- und Elektronenleitung sind farblich gekennzeichnet: Bariumcerat dotiert mit Europiumoxid (BCEO) und mit Yttrium-, Europiumoxid-dotiertes Cer (CYO). (Copyright: Forschungszentrum Jülich)

Sie entwickeln keramische Membranen, mit denen sich aus Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf reiner Wasserstoff abtrennen lässt, der dann als sauberer Energieträger – zum Beispiel in Brennstoffzellen – verwendet werden kann. Nun konnten sie die Leistungsfähigkeit dieser Membranen auf einen bisher unerreichten Wert steigern. Die Ergebnisse ihrer Forschung veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Scientific Reports (DOI: 10.1038/srep34773).

In technischen Systemen lassen sich mit Membranen Gase trennen – effizienter und kostengünstiger als mit etablierten Verfahren. Membransysteme ermöglichen so die Abtrennung von schädlichen Klimagasen mit vergleichsweise geringen Verlusten. Gleichzeitig lässt sich so hochreiner Wasserstoff für saubere Energieerzeugung und -speicherung gewinnen. Dies macht keramische Membranen zu einer Schlüsseltechnologie der Energiewende. [...]

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Homepage des Forschungszentrum Jülich.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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