Image

Die Aussteller zur MSE 2016: EO Elektronen-Optik-Service GmbH - "Bestimmung von nanomechanischen Materialeigenschaften durch Nanoindentation"

Durch die zunehmende Miniaturisierung von Komponenten und Bauteilen steigt in Forschung und Industrie die Notwendigkeit, immer feinere Mess- und Prüfgeräte einzusetzen. Als deutscher Distributor der Firma Nanomechanics, bietet EO Elektronen-Optik-Service GmbH hochqualitative und präzise Nanoindenter-Systeme zur Bestimmung lokaler nanomechanischer Materialeigenschaften (Härte, E-Modul, Viskosität uvm.) durch die instrumentierte Eindringprüfung. Das Produktportfolio umfasst preiswerte Stand-Alone-Systeme (iNano, iMicro) sowie anspruchsvolle In-situ-Systeme (InSEM, NanoFlip) für den Einsatz im Rasterelektronenmikroskop (REM).

Die In-situ-Anwendung des NanoFlips in einem REM bietet zusätzlich den Vorteil der kombinierten Materialcharakterisierung mit Hilfe vorhandener Analytik. Zum Beispiel können EDX- und EBSD-Analysen als Charakterisierungsmethoden dienen, um interessante Bereiche zu identifizieren und diese daraufhin gezielt mittels Nanoindentation zu prüfen. Diese Korrelation der chemischen, mikrostrukturellen und mechanischen Informationen ermöglicht ein umfassendes Gesamtbild des Werkstoffs.

Neben der traditionellen Bestimmung der Materialeigenschaften anhand der Probenentlastung, erlauben alle Nanomechanics-Systeme eine dynamische Prüfung. Durch eine oszillierende Kraftaufbringung und die zeitgleiche Messung der Probenreaktion lassen sich Materialeigenschaften schon während der Probenbelastung darstellen. Somit werden mechanische Eigenschaften kontinuierlich bestimmt und das Verhalten des Materials während des Eindringvorgangs kontrolliert. So lassen sich z.B. mechanische Eigenschaften von Beschichtungen ohne Einfluss des Substrates messen.

Das Softwaremodul NanoBlitz 3D erlaubt durch Kartografie einer Probe ein Mapping der mechanischen Eigenschaften (siehe Bild 1). Dabei wird ein Messraster über die Probe gelegt, wobei jeder Messpunkt einzeln geprüft wird. Eine Prüfung dauert  <1 s, so dass größere Flächen in kurzer Zeit kartografiert werden können. Diese Methode steigert die Effizienz deutlich durch einen hohen Prüfdurchsatz in kurzer Zeit. Das optionale Softwaremodul Nanoblitz 4D benutzt zusätzlich die dynamische Prüfung zur Bestimmung der Materialeigenschaften in Abhängigkeit der Eindringtiefe.

Für die InSEM In-situ-Systeme sind Module zur Hochtemperaturprüfung (HT) verfügbar (siehe Bild 2). Die Module enthalten jeweils ein Heiz- und Wasserkühlsystem für Probe und Prüfkörper, was zu einer sehr hohen thermischen Stabilität der HT-Nanoindenter führt. In Verbindung mit neuartigen Prüfkörpern aus einkristallinem Wolfram-Karbid sind Prüftemperaturen bis zu 1000°C realisierbar. Damit sind Materialeigenschaften und -verhaltensweisen von Hochtemperaturwerkstoffen bei Einsatztemperatur durch dynamische Prüfung ermittelbar. 

Dr. Darius Tytko

EO Elektronen-Optik-Service GmbH

Zum Lonnenhohl 46, 44319 Dortmund



Zurück zur Übersicht
Facebook  
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (Impressum)
Datenschutzerklärung
Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
Kontakt: presse@dgm.de

(Newsletter abbestellen)