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Euro Hybrid Materials and Structures 2016: Werkstoffwelten trafen im April in Kaiserslautern aufeinander!

Am 20. und 21. April 2016 fand in den Räumen des Instituts für Verbundwerkstoffe und der Technischen Universität in Kaiserslautern die 2. Tagung Euro Hybrid Structures and Materials statt. Nach dem erfolgreichen Auftakt vor zwei Jahren in Stade konnte die Folgeveranstaltung mit einem guten Zuwachs an Fachbeiträgen aufwarten. Als Vorsitzende des Programmausschusses leiteten Prof. Dr.-Ing. Joachim Hausmann (Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern) und Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert (PFH Private Hochschule Göttingen, Campus Stade) die Euro Hybrid 2016.

Schwerpunktthema der Konferenz sind Fragestellungen, die sich aus der Kombination unterschiedlicher Werkstoffklassen ergeben. Überwiegend, jedoch bei weitem nicht ausschließlich, geht es um hybride Strukturen aus Metallen und Verbundwerkstoffen für Leichtbau-Anwendungen. Dabei werden mikroskopische Aspekte des Interfaces zwischen den unterschiedlichen Werkstoffen über Herausforderungen bei der Werkstoffcharakterisierung bis hin zu Fertigungsverfahren für Hybridbauweisen diskutiert. Hierbei zeigte sich das große Interesse an der Thematik über den gesamten Entstehungszyklus von der Mikro- bis zur Makroskala.

Den Einstieg in die einzelnen Fachsessions bildeten Plenarvorträge von Prof. Christoph Wagener, Kirchhoff Automotive, Attendorn und von Dr. Christian Weimer, Airbus Group Innovations, München. Jeweils aus Sicht der Branchen Automobil und Luftfahrt wurden dabei sehr anschaulich die Herausforderungen und künftigen Entwicklungen dargelegt. Hieraus wurde einmal mehr deutlich, dass es für erfolgreiche Produktentwicklungen auf eine sinnvolle Kombination verschiedener Werkstoffe und Verfahren ankommt und es dabei nicht nur auf die Anwendung sondern auch auf die angestrebten Zielmärkte ankommt. Zum Abschluss der Tagung konnten sich die rund 100 Teilnehmer in den Laboren des Instituts für Verbundwerkstoffe und des Lehrstuhls für Werkstoffkunde über die Möglichkeiten der Verarbeitung, Prüfung und Charakterisierung von Hybridwerkstoffen und deren Einzelkomponenten informieren.

Die wissenschaftlichen Beiträge ergeben zusammengenommen ein Gesamtbild über die Herausforderungen und zahlreichen Lösungsansätze, die auf dem Gebiet der hybriden Strukturen und Werkstoffe bestehen. Eine nachhaltige Dokumentation ist über den Tagungsband gewährleistet, der über die Homepage der Konferenz verfügbar ist und Artikel zu fast Vorträgen enthält.

Die nächste Veranstaltung dieser Serie ist für Frühjahr 2018 in Bremen geplant.

Der Tagungsband mit den Manuskripten zu den Vorträgen kann über die Tagungshomepage heruntergeladen werden.

 

Tagungsorganisation:

INVENTUM GmbH
Postfach 20 07 14
D - 53173 Bonn

Telefon: + 49 151 2122 7448
E-Mail: hybrid@inventum.de



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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