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Leibniz-Einrichtungen in Dresden, Köln/Bonn, Großbeeren/Erfurt und Kühlungsborn evaluiert

Die Förderung von drei Leibniz-Instituten soll fortgeführt werden. Das hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach Abschluss der regelmäßigen wissenschaftlichen Evaluierung beschlossen. Mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau soll eine dieser Einrichtungen allerdings bereits nach vier Jahren erneut überprüft werden. Darüber hinaus entspricht eine vierte Leibniz-Einrichtung nicht mehr den Qualitätsstandards: Für die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin in Köln und Bonn empfiehlt der Senat, die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern zu beenden.

Folgende Leibniz-Einrichtungen wurden evaluiert:

  • Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V., Dresden (IPF)
  • Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock, Kühlungsborn (IAP)
  • Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau e.V., Großbeeren und Erfurt (IGZ)
  • Deutsche Zentralbibliothek für Medizin – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Köln und Bonn (ZB MED)

Zu den Stellungnahmen des Senats der Leibniz-Gemeinschaft im Einzelnen:
1.) Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V., Dresden (IPF)
Das Leibniz-Institut für Polymerforschung in Dresden erforscht Polymere, also natürliche sowie synthetische Makromoleküle, und entwickelt auf dieser Grundlage neuartige Materialien. Das Institut arbeitet ausgesprochen erfolgreich, wie der Senat der Leibniz-Gemeinschaft in seiner Stellungnahme festhält. Die Arbeiten umfassten die gesamte Prozesskette von der Grundlagenforschung bis hin zu innovativen Anwendungen, beispielsweise in der Biomedizin oder im Umweltschutz. Zudem sei es dem Institut in den vergangenen Jahren überzeugend gelungen, vielversprechende neue Themen aufzugreifen.
Das IPF zeichne sich durch zahlreiche wissenschaftlich hochrangige Arbeitsergebnisse aus, so der Senat. Das Institut arbeite mit einer Vielzahl von Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen, insbesondere mit kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wissenschaftlich sehr ertragreich sei zudem die enge Kooperation mit der Technischen Universität Dresden und über die Region weit hinaus mit anderen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft.
Insgesamt habe sich das IPF seit der letzten Evaluierung bemerkenswert weiterentwickelt, so der Leibniz-Senat. Er empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung des IPF fortzusetzen. ...

Mehr dazu: hier



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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