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Hightech-Werkstoff im Salzmantel

Jülicher Forscher wollen mit Salz-Trick die Herstellungskosten für MAX-Phasen, Hochleistungsmetalle und Hochleistungskeramiken senken.

Mit dem neuen Verfahren reicht nun schon ein normaler Ofen. Im Bild: Dr. Jesus Gonzalez-Julian (rechts) und Apurv Dash (links) Copyright: Forschungszentrum Jülich / Regine Panknin (zum Vergrößern auf das Bild klicken; Bilder dürfen mit Quellenangabe für die Berichterstattung verwendet werden)

Jülich, 3. April 2019 – MAX-Phasen gelten als Material der Zukunft, beispielsweise für Turbinen in Kraftwerken und Flugzeugen, Raumfahrtanwendungen oder medizinische Implantate. Ein neues Verfahren von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich macht es nun erstmals möglich, die begehrte Werkstoffklasse im industriellen Maßstab herzustellen: Ein Mantel aus Salz schützt das Ausgangsmaterial bei einer Herstellungstemperatur von über 1.000 Grad Celsius vor Oxidation – und kann danach mit Wasser einfach wieder abgewaschen werden. Die jüngst im Fachmagazin Nature Materials vorgestellte Methode ist auch auf andere Hochleistungswerkstoffe anwendbar.

Vollständige Pressemitteilung mit Bild- und Videomaterial unter http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2019/2019-04-03-molten-salt.html

Originalpublikation:
Molten salt shielded synthesis of oxidation prone materials in air
Apurv Dash, Robert Vaßen, Olivier Guillon, Jesus Gonzalez-Julian
Nature Materials (published 1 April 2019), DOI: 10.1038/s41563-019-0328-1
https://doi.org/10.1038/s41563-019-0328-1

Pressekontakt:
Tobias Schlößer
Pressereferent, Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 2461 61-4771
E-Mail: t.schloesser@fz-juelich.de



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