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Ausbildung ohne Grenzen zwischen Theorie und Experiment

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert an der Universität Göttingen künftig ein neues Graduiertenkolleg in der Chemie mit dem Titel „Bewertende Experimente für die numerische Quantenchemie (BENCh)“. Insgesamt zwölf Promovierende und ein Nachwuchswissenschaftler erhalten damit eine finanzielle Förderung für ihre strukturierte Ausbildung mit einer innovativen Verschränkung von Theorie und Experiment.

Ausbildung ohne Grenzen zwischen Theorie und Experiment
DFG fördert chemisches Graduiertenkolleg an der Universität Göttingen mit knapp 3,7 Millionen Euro
(pug) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert an der Universität Göttingen künftig ein neues Graduiertenkolleg in der Chemie mit dem Titel „Bewertende Experimente für die numerische Quantenchemie (BENCh)“. Insgesamt zwölf Promovierende und ein Nachwuchswissenschaftler erhalten damit eine finanzielle Förderung für ihre strukturierte Ausbildung mit einer innovativen Verschränkung von Theorie und Experiment. Das Graduiertenkolleg (GRK) ist eine gemeinsame Initiative der drei Institute der Fakultät für Chemie. Die DFG fördert das GRK 2455 ab Januar 2019 zunächst viereinhalb Jahre lang mit insgesamt knapp 3,7 Millionen Euro.
„Computersimulationen sind mittlerweile in der Lage, chemische Prozesse auf einer atomistischen Skala zu beschreiben und vorherzusagen“, erläutert der Sprecher des GRK, Prof. Dr. Ricardo Mata vom Institut für Physikalische Chemie. Um die zugrundeliegenden Modelle zu verifizieren, benötigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch den Test in maßgeschneiderten Experimenten, die an die Grenzen von Spektroskopie und Synthese vorstoßen. „Wir haben an der Fakultät eine hervorragende Expertise, von der heterogenen Katalyse bis hin zu Hochvakuumexperimenten, die uns die Entwicklung der theoretischen Modelle für die kommenden Jahrzehnte ermöglicht“, so Mata. „Zuverlässige Computersimulationen sind nicht nur ein Mittel, um Kosten zu sparen, sondern eröffnen auch den Zugang zu völlig neuen Ansätzen in der Chemie.“
„Diese besondere Form der Kooperation zwischen theoretisch und experimentell arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern trägt besonders zu unserem Forschungsschwerpunkt Nachhaltige Chemie bei“, erläutert Prof. Dr. Philipp Vana, Dekan der Fakultät für Chemie. „Durch die vorgelagerten theoretischen Simulationen können bisher benötigte ressourcenaufwändige Experimentreihen entfallen oder in ihrem Umfang deutlich reduziert werden.“

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