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Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

Mit über 1000 km/h pro Stunde rast eine Kapsel durch eine nahezu luftleere Röhre und transportiert so Personen oder Güter schneller als das mit Flugzeugen heute möglich ist. Um dieses futuristische Konzept von Elon Musk, Gründer von SpaceX und Tesla, zu verwirklichen, fand Ende Juli der »Hyperloop«-Wettbewerb in Kalifornien statt. Während des Wettbewerbs testeten Studierende aus der ganzen Welt ihre selbst designten und entwickelten Transportkapseln. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen hat hochpräzise Bauteile für den Antriebsstrang der zweitschnellsten Transportkapsel gefertigt.

Mit seiner selbst entwickelten Kapsel ist das Team aus Studierenden der Universität Delft beim dritten Wettbewerb »Hyperloop Pod Competition« des Unternehmens SpaceX an den Start gegangen. Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen hat eigens für den Wettbewerb eine 1,2 km lange, nahezu luftleere Röhre in Los Angeles aufgebaut, in der die Kapseln mit bis zu 467 Kilometern pro Stunde durchsausten. Durch die Ergebnisse des Wettbewerbs möchte SpaceX sein innovatives Mobilitätskonzept »Hyperloop« vorantreiben: Landgebundene Hochgeschwindigkeitskapseln, sogenannte »Pods«, die mit über 1000 km/h schneller als Flugzeuge sind und sich durch Röhren in einem breiten Streckennetz bewegen. An diesem offenen Entwicklungskonzept haben sich Teams aus der ganzen Welt beteiligt.
Eine Voraussetzung für die Starterlaubnis war, dass der Kapsel-Prototyp mit einem selbstentwickelten Antrieb ausgestattet ist. Das Fraunhofer IPT hat das Studierenden-Team der Universität Delft dabei in der Herstellung hochpräziser Bauteile für den Antriebsstrang unterstützt. Die Kapsel aus den Niederlanden erreichte in der 1,2 km langen Teströhre die zweithöchste Geschwindigkeit im Wettbewerb. Das Team aus Delft hat bereits Erfahrung mit dem Wettbewerb. Nachdem sie sich beim letzten Contest durchsetzen und den Gewinn für das Gesamtkonzept nach Europa bringen konnten, haben sie in diesem Jahr den zweiten Platz im Wettbewerb belegt. Den schnellsten »Pod« entwickelte das WARR-Hyperloop-Team der TU München.

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