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WerkstoffWoche 2017 in Dresden - ein gelungener Kongress und Fachmesse

Täglich rund 1000 Teilnehmer der Werkstoffszene, ob renommierte Experten aus der Wissenschaft und hochrangige Vertreter aus der Industrie, oder auch Anwender und Verbraucher, trafen sich vom 27. bis zum 29. September in Dresden.

Dresden - als Hochburg der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik - mit zahlreichen Fraunhofer-Instituten, der TU-Dresden und letztlich auch einer kulturell attraktiven Stadt vereint im zwei Jahres Rhythmus die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik Community aus ganz Deutschland. Somit diente auch die WerkstoffWoche 2017 als eine Plattform zur Vernetzung und als Impulsgeber für Innovationen aus der Industrie und Wissenschaft, zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Die WerkstoffWoche 2017 hat gezeigt, dass die traditionell starke deutsche Industrie nicht um seine Stellung im globalen Wettbewerb zu befürchten hat. Denn die Innovationen aus diversen Werkstoffbereichen, wie  Additive Fertigung, Werkstoffe 4.0, Leichtbau, Hochleistungskeramik, Biomaterialien, etc.- verdeutlichten die enorme Bedeutung und Innovationskraft der Branche. Darüber hinaus zeigte die Fachmesse „Werkstoffe für die Zukunft“ die enorme Bedeutung und Vielfalt der Werkstoffe. Sie ähnelte einem Puzzle, das aus folgenden Einzelteilen zusammengesetzt wurde: Produzenten, Bearbeiter und Anwender von Werkstoffen sowie Hersteller von Maschinen, Anlagen und Prüfeinrichtungen mit diversen Produkten und Verfahren. Und das Bild, das sich ergab, war ein in sich stimmiges Bild der Werkstoffe.

Eröffnet wurde die WerkstoffWoche 2017 ganz prominent u. a. von Herr Dr. Hartmut Mangold – Staatssekretär für Wirtschaft und Verkehr im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – sowie von Herr Dirk Hilbert – Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

Mit seiner spontanen Stippvisite zur WerkstoffWoche überraschte der Sächsische Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig, die Teilnehmer. Herr Ulbig wurde von Dr. Frank O. R. Fischer – Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der deutschen Gesellschaft für Materialkunde – und Dr. Peter Dahlmann - Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VDEh in Empfang genommen. Gemeinsam unternahmen sie einen Rundgang durch die Fachmesse „Werkstoffe für die Zukunft“. Herr Staatsminister Ulbig, ehemals gelernter Funkmechaniker bzw. Elektroniker war sehr fasziniert von den Schlüsseltechnologien: ob von der 3D-Motorhaube und -des Scharniers, oder auch von der sich nahezu lautlos drehenden Skulptur eines Atomiums, und letztlich von der Karosserie durch Intelligenter Leichtbau - eine Kombination aus verschiedenen Werkstoffen.

Als Höhepunkt des Kongresses sind insbesondere die fesselnden Plenarvorträge zu erwähnen, die für das Publikum wie ein Magnet wirkten. Das zeigte sich durch den Andrang der Teilnehmer in den Vortragssälen (die Kapazität der Säle war völlig überlastet), so dass die Zuhörer die Vorträge von den Gängen aus verfolgen mussten. Unter diesen Vortragenden waren namhafte Experten wie z. B. Dr. Matthias Maurer – zukünftiger ESA-Astronaut – Prof. Eduard Arzt – INM Saarbrücken – Prof. Schöneburg -Daimler AG, … etc.

Des Weiteren war der Kongress geprägt mit vielen interessanten Symposien, Übersichtsvorträgen, BMBF-Side Events, Workshops, Firmenpräsentationen und Plenardiskussionen. Außerordentlich trugen zahlreiche Podiumsdiskussionen dazu bei, Teilnehmer über innovative Produkte, Eigenschaften und Herstellungsmethoden zu informieren sowie Anwendungsbereiche und Grenzen neuer Werkstoffe aufzuzeigen.

Zum zweiten Mal wurde die WerkstoffWoche vom Stahlinstitut VDEh und der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V. (DGM) erfolgreich organisiert. Dabei ist sie 2017 von vielen weiteren Kooperationspartnern sehr tatkräftig unterstützt worden.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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