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Zwei deutsche Forschungsgruppen im EU Projekt zum Aufbau eines neuen Exzellenzzentrums für Glasforschung in der Slowakei

Der Lehrstuhl für Biomaterialien der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) (Leiter: Prof. Aldo R. Boccaccini) und der Lehrstuhl für Glaschemie II, Friedrich Schiller Universität Jena (FSU) (Leiter: Prof. Lothar Wondraczek) waren als Partner in einem großen EU Projekts in der "TEAMING Horizon 2020"-Ausschreibung erfolgreich.

Diese großen, von der europäischen Kommission geförderten Projekte werden etabliert, um die Forschungsinfrastruktur in EU Ländern mit einer schwachen Wissenschafts-/Forschungsbasis zu unterstützen.

Das Projekt "Centre for functional and surface functionalized glasses (FunGlass)" wird mit 15 Millionen Euro gefördert und zielt auf den Aufbau eines neuen Exzellenzzentrums in Trencin, Slowakei, im Bereich der fortschrittlichen Glasmaterialien hin. Der FAU Lehrstuhl für Biomaterialien und der FSU Lehrstuhl für Glaschemie II sind zusammen mit der Universität von Padua, Italien, und dem Institut für Glas und Keramik, Madrid, Spanien, die vier internationalen Partner, die in diesem Projekt mit den Wissenschaftlern der Alexander-Dubcek-Universität Trencin zusammenarbeiten. Sie werden ihre Expertise und Führung im Aufbau der Forschungsfelder und dem Training von wissenschaftlichen Mitarbeitern des neuen Exzellenzzentrums zur Verfügung stellen.

Die Forschungsthemen des Zentrums werden sich auf diverse Anwendungsbereiche fokussieren, wie Gläser für die Medizin, optische Materialien, einschließlich Materialien mit lumineszierenden Eigenschaften, Gläser für energiebezogene Anwendungen und andere funktionale Materialien (z.B. elektrische, magnetische) und strukturelle glasbasierte Materialien, welche unter anderem einen großen Bereich der Herstellungstechniken wie z.B. Beschichtungen, Sol-Gel Methoden und additive Fertigungsansätze abdeckt.

Prof. Boccaccini (FAU Erlangen-Nürnberg) sagte zu diesem neuen Projekt: "die Erwartung ist, dass diese neue internationale Anstrengung zu einer Reihe von Zusammenarbeiten in internationalen Forschungsprojekten im Bereich der fortschrittlichen Glasmaterialien führt. Der Aufbau eines neuen Exzellenzzentrums wird interessante Möglichkeiten durch die Bildung eines neuen wissenschaftlichen Exzellenznetzwerks schaffen. Ich erwarte, dass vor allem Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler enorm von den Möglichkeiten, die durch diese europäische Zusammenarbeit geboten werden, profitieren werden".

Das Eröffnungstreffen des Projektes fand am 7./8. März 2017 in Trencin statt.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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