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Mehr Raum für die Zukunft: Forschen für sichere und leichte Produkte der nächsten Generation

Für die Entwicklung neuer funktionaler, wirtschaftlicher und nachhaltiger Produkte arbeiten Forschungsteams des Fraunhofer WKI und der Hochschule Hannover an der Kombination positiver Eigenschaften unterschiedlicher Materialien. Die Anwendungsmöglichkeiten liegen unter anderem im automobilen Leichtbau. In Hannover entstand für diese Forschung eine neue Technikhalle.

"Das Spannende an dem neuen Technikum sind die damit geschaffenen technischen Möglichkeiten, Kunststoffe und Naturfasern in einem Bauteil zu kombinieren. Somit eröffnen wir völlig neue Einsatzbereiche für die nahe Zukunft. Gleichzeitig weisen diese Produkte einen geringen ökologischen Fußabdruck auf." erklärt Prof. Dr.-Ing. Bohumil Kasal, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI in Braunschweig.

Mit Naturfasern verstärkte biobasierte Kunststoffe können beispielsweise für Leichtbau-Karosserien sowie für Innen- und Motorraumteile eingesetzt werden. Ergänzend zur Herstellung derartig neuer Materialien steht die Erforschung nachhaltiger Verwertungsstrategien der Bauteile und ihrer Nebenprodukte im Fokus.

Die Hochschule Hannover (HsH) koordinierte und finanzierte den Bau der Technikhalle, die technische und maschinelle Ausstattung erfolgte kooperativ zwischen der Hochschule Hannover und dem Fraunhofer WKI in Braunschweig. "Mit der Technikhalle am Campus Ahlem stärken wir die anwendungsorientierte Forschung an der Hochschule Hannover - und das auf einem Gebiet, das einen Megatrend darstellt." Mit diesen Worten begrüßte der Präsident der HsH, Josef von Helden, heute anlässlich der Einweihungsveranstaltung die rund 150 geladenen Gäste aus Politik, Industrie und Wissenschaft. Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljaji? betonte in ihrem Grußwort: "Forschung im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe gewinnt insbesondere im Rahmen des Klimaschutzes zunehmend an Bedeutung. Mit der neuen Technikumshalle stärkt die Hochschule Hannover diese nachhaltige Forschung. Dabei ist der Neubau auch ein wichtiger Baustein auf dem zukünftigen Weg der Zusammenarbeit der Hochschule mit ihren Partnern."

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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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