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Die Aussteller zur CellMAT 2016: Havel metal foam

Die Havel metal foam hat sich mit der Serie Havel Lite?® auf die Entwicklung undProduktion von Aluminiumschaum und Aluminiumschaum-Sandwiches spezialisiert – hochinnovative Leichtbauwerkstoffe.

 

Der sehr leichte und verhältnismäßig stabile Aluminiumschaum ist maßgebender Werkstoff für Leichtbaukonstruktionen in Branchen und Bereichen, in denen hohe aber kosteneffektive Anforderungen an das Material gestellt werden und gleichzeitig der Energiefaktor, etwa durch Gewichtsreduktion, optimiert werden soll.

Um Aluminiumschaum zu produzieren, kommen elektrisch beheizte Infrarot-Öfen, das heißt leistungsstarke „Toaster“ zum Einsatz. Insbesondere durch das pulvermetallurgische Verfahren können so „Sandwiches“ hergestellt werden. Das „Backpulver“ ist Titanhydrid (TiH2) als geringer Bestandteil einer verdichteten Aluminiumpulvermischung, die zum Schmelzen gebracht wird und sich zersetzt. Der so expandierende Schaum bildet eine metallische Bindung mit den Deckblechen aus Aluminium (AFS, aluminium foam sandwich) oder Stahl (SAS, steel aluminium foam sandwich). Die anschließende Abkühlung konserviert den Schaum und sorgt für die gewünschte Stabilität. Der daraus resultierende Verzicht auf gängige Klebstoffe führt zu einer 100%-igen Recyclingfähigkeit und fördert hervorragende technische Parameter zutage. Selbst die Brandschutzeigenschaften werden nur noch durch die Schmelztemperatur der verwendeten Metalle begrenzt.

Aluminiumschaum ist aufgrund seiner zellularen Struktur ein hervorstechender Energieabsorbent. Da Aluminiumschaum dadurch Schwingungen, Stöße und Schläge aufnehmen kann, ist er vor allem für seinen Einsatz in steifigkeits- und crashrelevanten Bereichen prädestiniert.

Die Sandwichbauweise mit Aluminiumschaum bietet zudem für Bereiche mit einem Bedarf an Mobilität und Flexibilität praktikable Lösungen. Durch die höhere Biegefestigkeit und damit eine höhere mechanische Stabilität, als massive Bleche sie aufweisen, gelingt es, selbsttragende Strukturen bei optimaler Raumnutzung und gleichzeitig geringem Gesamtgewicht zu bauen, etwa bewegliche Teile wie Rampen, Paletten, Aufbauten, Hebebühnen und Lifte sowie temporäre Konstruktionen wie mobile Parkhäuser, Messestände oder Brücken.

Im Grunde lässt sich mithilfe des pulvermetallurgischen Verfahrens jede geometrische Form kreieren. Gleichzeitig sind kundenspezifische Legierungen und Beschichtungen (Lacke, Marmor, Holz, Tapete) möglich. Notwendige Befestigungspunkte bzw. -schienen oder Muttern können miteingeschäumt oder eingeschweißt werden.

Bedingt durch technische und physikalische Rahmenbedingungen lassen sich prozesssicher Schaumplatten und Sandwiches mit etwa 50 mm dicken Schaumschichten herstellen. Nach unten begrenzt ist die Schaumdicke nicht, aber in der Praxis ergeben Sandwiches mit einer Schaumschicht kleiner als 5 mm wenig Sinn. Ist solch eine dünne Schicht gewünscht, könnten reine Schaumplatten mit einer Schaumhaut als Außenschicht zum Einsatz kommen. Hierfür werden Platten oder Formteile in Formen aufgeschäumt, dabei bildet sich eine nur circa ein Zehntelmillimeter dünne Schaumhaut auf dem Schaum aus. In diese können zur Verstärkung wiederum Gewebe mit eingeschäumt werden.

Havel metal foam GmbH

Am Südtor 1b
D-14774 Brandenburg an der Havel

T +49 (3381) 80 43 88 20
F +49 (3381) 80 43 88 40
M info@havel-mf.de

www.havel-mf.de

Weitere Informationen zur CellMAT 2016 (07.-09.12.2016, Dresden) finden Sie auf unserer Homepage.



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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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