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DFG fördert 14 neue Sonderforschungsbereiche

Forschungsverbünde erforschen Praktiken des Vergleichens, Neutrinos und Dunkle Materie oder Robustheit des Sehens / Rund 120 Millionen Euro Fördermittel für zunächst vier Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 14 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Herbstsitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 117,4 Millionen Euro gefördert. Hinzu kommt eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Forschungsprojekten. Sieben der 14 eingerichteten Verbünde sind SFB/Transregio (TRR), die sich auf mehrere antragstellende Forschungsstand¬orte verteilen. Alle neuen Sonderforschungsbereiche werden ab dem 1. Januar 2017 für zunächst vier Jahre gefördert.

Zusätzlich zu den 14 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 15 Sonderforschungsbereichen für jeweils eine weitere Förderperiode. Ab Januar 2017 fördert die DFG damit insgesamt 268 Sonderforschungsbereiche.

In industriellen Umformprozessen von Metallen entstehen Schäden im Inneren des Materials. Es ist nicht bekannt, wie die Schädigung durch Umformprozesse, beispielsweise Walzen oder Tiefziehen, beeinflusst wird, wie sie sich entlang der Prozesskette verändert und welchen Einfluss sie später auf das Bauteilverhalten hat. Der Sonderforschungsbereich/Transregio "Schädigungskontrollierte Umformprozesse" will daher neue Methoden und Technologien zur Kontrolle und Vorhersage der Schädigung wie auch der Bauteileigenschaften entwickeln.

Sprecherhochschule: Technische Universität Dortmund, Sprecher: Professor Dr.-Ing. A. Erman Tekkaya; weitere antragstellende Hochschule: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

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Redaktion: Dipl.-Ing. Fahima Fischer
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